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Arbeitgeber des Jahres zeigen wie es geht

Zwei Arbeitgeber des Jahres aus prekärer Bau- und Pflege-Branche

Konstanz/Berlin I Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete am 23. Februar in Berlin vier herausragende Unternehmen mit dem Titel „Arbeitgeber des Jahres“ aus. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen. Zu den vier Hauptpreisträgern des Arbeitgeberwettbewerbs „Top Job“ zählen mit dem Bauunternehmen Kögel Bau GmbH & Co. KG und der Pflegeeinrichtung Tilch Ganzheitliche Pflege und Betreuung zwei Unternehmen, die den schweren Bedingungen ihrer Branche trotzen. Sämtliche ausgezeichnete Arbeitgeber werden auf www.top-arbeitgeber.de vorgestellt.

Ein Quartett aus dem ehemaligen Wirtschaftsminister und Top Job Mentor Wolfgang Clement, dem Initiator der Rürup Rente Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, dem ehemaligen Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt sowie dem Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir würdigte an dem feierlichen Abend am Brandenburger Tor insbesondere die Weitsicht der Unternehmen, Arbeitgeberattraktivität strategisch zur Zukunftssicherung einzusetzen. Diesen Arbeitgebern gelingt es außerordentlich, durch eine inspirierende Führungsarbeit und eine hohe Arbeitszufriedenheit ein fruchtbares Innovations- und Leistungsklima zu schaffen.

Dem Bauunternehmer Kögel Bau GmbH & Co. KG ist das gelungen. Nach der ersten Teilnahme an dem Arbeitgebervergleich „Top Job“ in 2014 haben sie mithilfe der Erkenntnisse daraus stetig an sich gearbeitet und belohnt sich dieses Jahr mit dem Titel. „Wir haben es hier mit einem außerordentlich modern denkenden Familienunternehmen zu tun, das mit einem ausgeprägt werte-orientierten Management wahrlich Zeichen setzt. Den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird bei allen Planungen und Entscheidungen ein bemerkenswert hoher Stellenwert beigemessen“, bemerkt Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, der als Top Job-Jurymitglied in seiner Laudatio die vorbildlichen Bedingungen dieses Vorreiters der Branche würdigt.

Auch in Northeim begegnet die Pflegeeinrichtung Tilch – Ganzheitliche Pflege und Betreuung allen Widrigkeiten sehr erfolgreich: Die diesjährige Mitarbeiterbefragung ergab erneut hohe Zustimmungswerte der Belegschaft und bescheinigte dem Unternehmen eine echte Vertrauenskultur. Sven Tilch, Gründer und Geschäftsführer, sieht sich in seiner Arbeit bestätigt, weist aber darauf hin, dass immer wieder neue Anforderungen auf ihn als Arbeitgeber zukommen, denen er sich stellen muss. Du musst Dich einfach um die Leute kümmern!" bemerkt er, als er zum vierten Mal in Folge die Trophäe mit der Aufschrift ‚Arbeitgeber des Jahres‘ entgegennahm.

„Die Preisträger setzen hiermit ein äußerst wichtiges Signal in ihre Branchen: Die Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft und der Pflege sind wahrlich speziell und die Möglichkeiten scheinen eng begrenzt. Diese beiden Unternehmen beweisen eindrücklich, dass es dennoch durchaus Handlungsspielräume gibt, um als attraktiver Arbeitgeber den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu trotzen,“ kommentiert zeag-Geschäftsführerin Silke Masurat. Die anderen beiden Sieger sind der Medizintechniker Metecon GmbH aus Mannheim  in der Größenklasse bis 100 Mitarbeiter, die bei der ersten Teilnahme direkt das Podest betreten und in der Klasse über 500 Mitarbeiter siegte die unkonventionelle Bank TeamBank AG.

Für die aktuelle Auszeichnung hatten sich 120 mittelständische Firmen beworben. Die Bewertung erfolgte unter anderem durch eine Mitarbeiterbefragung - insgesamt wurden 19.841 Mitarbeitende befragt. Die Instrumente der Personalarbeit flossen nur zu einem Drittel in die Bewertung ein. Über die Hälfte der ausgezeichneten Unternehmen überprüfen ihre Arbeitgeberqualitäten regelmäßig mit dieser Befragung und leiten daraus Verbesserungsimpulse ab. 

„Wir achten bei der Auszeichnung und bei den Anregungen, die wir an die Teilnehmer individuell zurückspiegeln, besonders auf den Erhalt einer gesunden von Motivation und Dynamik geprägten Arbeitsplatzkultur. Denn insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Beschleunigung ist diese Balance ein Schlüsselfaktor des nachhaltigen Erfolgs und ein gesellschaftlicher Auftrag“, kommentiert Silke Masurat, Geschäftsführerin der zeag GmbH.

Die Unternehmensbewertung führte das Institut für Führung- und Personalmanagement der Universität St. Gallen unter Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Bruch durch. Aus dem Kreis der ausgezeichneten Arbeitgeber ermittelte eine mit erfahrenen Wirtschaftsexperten besetzte Jury in jeder der vier Größenklassen noch einen Gesamtsieger, den „Arbeitgeber des Jahres“.

Zur Jury gehören: Donata Apelt-Ihling, Geschäftsführerin der Alfred Apelt GmbH und Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes Baden-Württemberg. Martin Gaedt, Autor des Buches „Mythos Fachkräftemangel“, Prof. Dr. Dieter Hundt, ehemaliger Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber-verbände, Dr. Walter Jochmann, Geschäftsführer bei Kienbaum Consultants International, Dr. Peter Kreuz, unter anderem Autor von „Hört auf zu arbeiten“, Christine Novakovic, Leiterin des Geschäftsbereichs Corporate & Institutional Clients der UBS, Vater der Rürup-Rente, Prof. Dr. Dr. h. c. Bert Rürup sowie Dr. Tim Zimmermann, Partner bei der Unternehmensberatung Roland Berger.

Informationen zu allen Preisträgern sowie Bildmaterial von der Preisverleihung sind im Pressebereich von www.top-arbeitgeber.de/presse erhältlich.

Der Unternehmensvergleich „Top Job“

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverant-wortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

Ansprechpartner zeag GmbH

Silke Masurat
Telefon 07531 58485-15
masurat@zeag-gmbh.de
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Sie können auch anders: Arbeitgeber des Jahres aus prekären Branchen

Wie 85 Mittelständler für gesunde und leistungsstarke Arbeitsplatz-kultur ausgezeichnet / Arbeitgeber des Jahres aus Bau- und Pflege-Branche

Konstanz/Berlin I Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete am 23. Februar in Berlin 85 mittelständische Unternehmen für ihre vorbildlichen Arbeitgeberqualitäten mit dem „Top Job-Siegel“ aus. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen. Zu den vier Hauptpreisträgern zählen mit dem Bauunternehmen Kögel Bau GmbH & Co. KG und der Pflegeeinrichtung Tilch Ganzheitliche Pflege und Betreuung zwei Unternehmen, die den schweren Bedingungen ihrer Branche trotzen. Sämtliche ausgezeichnete Arbeitgeber werden auf www.top-arbeitgeber.de vorgestellt.

Ein Quartett aus dem ehemaligen Wirtschaftsminister und Top Job Mentor Wolfgang Clement, dem Initiator der Rürup Rente Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, dem ehemaligen Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt sowie dem Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir würdigte an dem feierlichen Abend am Brandenburger Tor insbesondere die Weitsicht der Unternehmen, Arbeitgeberattraktivität strategisch zur Zukunftssicherung einzusetzen. Diesen Arbeitgebern gelingt es, durch eine inspirierende Führungsarbeit und eine hohe Arbeitszufriedenheit ein fruchtbares Innovations- und Leistungsklima zu schaffen. Diese tragen insgesamt zur Zukunftsfähigkeit des gesamten deutschen Wirtschaftsstandorts bei, honorieren alle Redner die außergewöhnliche Leistung dieser mittelständischen Arbeitgeber.

Für die aktuelle Auszeichnung hatten sich 120 mittelständische Firmen beworben. Die Bewertung erfolgte unter anderem durch eine Mitarbeiterbefragung - insgesamt wurden 19.841 Mitarbeitende befragt. Die Instrumente der Personalarbeit flossen nur zu einem Drittel in die Bewertung ein. Über die Hälfte der ausgezeichneten Unternehmen überprüfen ihre Arbeitgeberqualitäten regelmäßig mit dieser Befragung und leiten daraus Verbesserungsimpulse ab. 

„Wir achten bei der Auszeichnung und bei den Anregungen, die wir an die Teilnehmer individuell zurückspiegeln, besonders auf den Erhalt einer gesunden von Motivation und Dynamik geprägten Arbeitsplatzkultur. Denn insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Beschleunigung ist diese Balance ein Schlüsselfaktor des nachhaltigen Erfolgs und ein gesellschaftlicher Auftrag“, kommentiert Silke Masurat, Geschäftsführerin der zeag GmbH.

Alle ausgezeichneten Unternehmen – zu finden unter www.top-arbeitgeber.de - dürfen nun zwei Jahre lang das Siegel tragen. Unter den 85 ausgezeichneten Arbeitgebern finden sich 25 nationale und 6 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 414 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 28%.

Die Unternehmensbewertung führte das Institut für Führung- und Personalmanagement der Universität St. Gallen unter Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Bruch durch. Aus dem Kreis der ausgezeichneten Arbeitgeber ermittelte eine mit erfahrenen Wirtschaftsexperten besetzte Jury in jeder der vier Größenklassen noch einen Gesamtsieger, den „Arbeitgeber des Jahres“.

In der Größenklasse bis 100 Mitarbeiter siegte der Medizintechniker Metecon GmbH aus Mannheim, in der Größenklasse bis 250 Mitarbeiter das Bau-unternehmen Kögel Bau GmbH & Co. KG, in der Größenklasse von 251 bis 500 entschied sich die Jury für den Vorjahressieger Tilch - Ganzheitliche Pflege und Beratung und in der Klasse über 500 Mitarbeiter siegte die unkonventionelle Bank TeamBank AG.

Zur Jury gehören: Donata Apelt-Ihling, Geschäftsführerin der Alfred Apelt GmbH und Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes Baden-Württemberg. Martin Gaedt, Autor des Buches „Mythos Fachkräftemangel“, Prof. Dr. Dieter Hundt, ehemaliger Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Walter Jochmann, Geschäftsführer bei Kienbaum Consultants International, Dr. Peter Kreuz, unter anderem Autor von „Hört auf zu arbeiten“, Christine Novakovic, Leiterin des Geschäftsbereichs Corporate & Institutional Clients der UBS, Vater der Rürup-Rente, Prof. Dr. Dr. h. c. Bert Rürup sowie Dr. Tim Zimmermann, Partner bei der Unternehmensberatung Roland Berger.

Auf den zweiten Plätzen liegen in den vier Größenklassen Unternehmen ganz unterschiedlichen Branchen: Das Unternehmen für Zeitarbeit Select GmbH, der Spezialist für Facilitymanagement ray facility management group Nils Bogdol GmbH, das Call-Center TAS AG und an die Endress & Hauser Conducta GmbH & Co. KG.

Die dritten Plätze gehen an den Webspezialisten konversionsKRAFT, das Palatin Kongresshotel und Tagungszentrum GmbH, den Mieterausbauspezialisten APOprojekt GmbH und dem ICT Service Provider operational services GmbH & Co. KG. (jeweils von der kleinsten bis zur größten Größenklasse).

Informationen zu allen Preisträgern sowie Bildmaterial von der Preisverleihung sind ab dem 25. Februar im Pressebereich von www.top-arbeitgeber.de/presse erhältlich.

Der Unternehmensvergleich „Top Job“

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverant-wortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

Ansprechpartner zeag GmbH

Silke Masurat
Telefon 07531 58485-15
masurat@zeag-gmbh.de
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Nachhaltiges Signal aus deutschen Baugruben

Baubranche rollt Arbeitgeberwettbewerb Top Job auf

Konstanz/Berlin I Die Baubranche boomt und der Fachkräftemangel zieht gleichermaßen an. Diese Schere zwingt Unternehmer der Bauwirtschaft offensichtlich erfolgreich in die Offensive: In der aktuellen Runde des Arbeitgeber-wettbewerbes Top Job sind mit 25% so viele Arbeitgeber aus der Bau-Szene platziert wie noch nie. Sogar der Titel „Arbeitgeber des Jahres“ geht in die Branche.

Das Klischee lebt nach wie vor, der Bau ist kulturell speziell: Raue Töne, harte körperliche Arbeit bei jedem Wetter und eine vermeintlich schlechte Bezahlung. Das sind die Hauptgründe, warum immer mehr junge Menschen sich gegen einen Bauberuf entscheiden. Diese Nachwuchssorgen sind Teil eines noch viel größeren Problems: der demografische Wandel verstärkt die Knappheit der Fach-kräfte in Zeiten, in denen laut einer Studie von OC&C der Bauboom mit Wachstumsraten von oberhalb der 5% Marke anhält.

‚Nicht mit uns!‘ oder so ähnlich könnte man die Offensive der 22 mittel-ständischen Unternehmen aus der Baubranche deuten, die stetig an ihrer Attraktivität als Arbeitgeber feilen und sie mit dem Arbeitgebersiegel Top Job nun auch öffentlich machen können.

„Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist es umso erfreulicher, dass so viele Unternehmen aus der Bauwirtschaft gezeigt haben, dass unsere Branche hervorragende Chancen und vor allem auch Perspektiven auf allen Ebenen – von der Ausbildung bis hin zur Bauleitung - bietet. Gerade weil vielfach noch ein falsches Bild von der Bauwirtschaft besteht, ist die Auszeichnung auch für andere Bauunternehmen ein wichtiges Signal, jetzt aktiv zu werden und noch offensiver um Nachwuchskräfte zu werben“, bemerkt Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

Der branchenübergreifenden Auszeichnung Top Job liegt eine wissenschaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung zugrunde, die die Universität St. Gallen durchführt. Wer die Kriterien erfüllt, darf das Arbeitgebersiegel für zwei Jahre tragen. Alle 22 Teilnehmer der Branche werden am 23. Februar von dem ehemaligen Bundes-wirtschaftsminister Wolfgang Clement das Siegel feierlich in Berlin überreicht bekommen.

Ein Bauunternehmen hat sogar doppelten Grund zur Freude: Die Kögel Bau GmbH & Co. KG aus Bad Oeynhausen feiert neben ihrem 50. Firmenjubiläum den 1. Platz in ihrer Größenklasse und erhält damit den Titel ‚Arbeitgeber des Jahres 2018‘.

"Wir arbeiten stetig an uns, denn eine gute Bezahlung allein macht aus uns noch keinen guten Arbeitgeber", berichtet Frank Kögel, der zum wiederholten Male mit der Top Job-Analyse arbeitet. Diese untersucht unter anderem die Führungsqualität, die Weiterentwicklungschancen, die wertschätzende Kommunikation und die Vertrauenskultur in den Unternehmen - allesamt wichtige Elemente für die Mitarbeiterbindung. Denn darum geht es an erster Stelle: die guten Leute müssen an Bord gehalten werden, in Zeiten, in denen eine hemmungslose Abwerbementalität um sich greift. Seit der ersten Top Job Teilnahme im Jahr 2014 ist bei Kögel diese so wichtige Mitarbeiterbindung kontinuierlich gestiegen.

Zur Nachwuchssicherung setzen die Ostwestfalen auf ein vermehrtes Angebot des dualen Studiums und die intensive Ausbildung in insgesamt neun Berufen – stolz verweist man hier auf eine Ausbildungsquote von über 12%. Bei den Bad Oeynhausern glaubt man an das 220-mitarbeiterstarke Unternehmen und ist glücklich, Teil des Teams zu sein.

„Wir haben es hier mit einem außerordentlich modern denkenden Familien-unternehmen zu tun, das mit einem ausgeprägt werteorientierten  Management  wahrlich Zeichen setzt. Und genau deshalb wird den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei allen Planungen und Entscheidungen ein bemerkenswert hoher Stellenwert beigemessen“, bemerkt Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, der als Top Job-Jurymitglied die vorbildlichen Bedingungen würdigt und die Laudatio auf das Vorreiterunternehmen Kögel in Berlin hielt. Auch Babiel zeigt sich stolz, dass ein Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen es bis nach ganz oben geschafft hat: „Hier zeigt sich, wie erfolgreich man mit Eigeninitiative und Kreativität Nachwuchswerbung betreiben kann. Hinzu kommt bei Kögel auch die Verankerung in der Region als Familienunternehmen. Die kommt offensichtlich bei den zukünftigen Fach- und Führungskräften sehr gut an.“

Natürlich macht die fortschreitende Digitalisierung auch vor den Toren der Bauwirtschaft nicht Halt. Laut einer Studie der deutschen Industrie- und Handelskammer bejahen 93% der Unternehmen, dass die Digitalisierung die Gesamtheit der Prozesse beeinflussen wird und in spezieller Weise auch die der Baubranche. Erfolgreiche Beispiele dafür finden sich auch in der Riege der jetzt in Berlin geehrten top Arbeitgeber 2018. So arbeiten beim Baustoffhersteller Kemmlit aus dem Baden-Württembergischen Dussligen die Mitarbeiter bereits regelmäßig in mehreren großen und kleineren Digitalisierungsprojekten in abteilungsübergreifenden Projektteams zusammen, um die Digitalisierung voran-zutreiben.

Die Gütersloher Unternehmensgruppe Hagedorn zeigt sich in der Nachwuchs-fortbildung digital: angehende Baumaschinenführer entwickeln ihre Fähigkeiten zunächst auf den eigens dafür gebauten Virtual Reality-Simulatoren bis hin zur Prüfungsreife.

Weitere teilweise sehr detailliere Informationen zu allen aktuellen Top Job-Unternehmen sind auf www.top-arbeitgeber.de zu finden. Insgesamt haben knapp 9.000 Mitarbeitende der Baubranche ihren Arbeitgebern ein gutes Zeugnis ausgestellt und damit bescheinigt, dass die 22 Unternehmen auf dem richtigen Weg sind. „Das ist ein sehr erfreuliches und deutliches Signal, welches  zeigt, dass auch in prekären Branchen sehr gute Ergebnisse in Sachen Arbeitgeber-attraktivität möglich sind“, kommentiert Silke Masurat, Geschäftsführerin des Zentrum für Arbeitgeberattraktivität.

Für die aktuelle Top Job-Auszeichnung haben sich über alle Branchen hinweg 120 mittelständische Firmen beworben. 85 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 19.841 Mitarbeitende befragt, davon arbeiten rund 57 Prozent in Familienunternehmen. Unter den top Arbeitgebern befinden sich 25 nationale und 6 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 414 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 28%.

Informationen zu allen Preisträgern sowie Bildmaterial von der Preisverleihung sind ab dem 25. Februar im Pressebereich von www.top-arbeitgeber.de/presse erhältlich.

Der Unternehmensvergleich „Top Job“

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverant-wortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

Ansprechpartner zeag GmbH

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Starkes Hamburg: fünf Hamburger Arbeitgeber im Bundeswettbewerb weit vorne

Wolfgang Clement ehrt 85 herausragende Arbeitgeber – fünf Hamburger unter den Preisträgern.  

Konstanz/Hamburg I Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete am 23. Februar in Berlin 85 mittelständische Unternehmen für ihre vorbildlichen Arbeitgeberqualitäten mit dem „Top Job-Siegel“ aus. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen. Zu den 85 Preisträgern zählen fünf Hamburger Arbeitgeber – zwei gelangen in die Top sechs ihrer Größenklasse. Sämtliche aus-gezeichnete Arbeitgeber werden auf www.top-arbeitgeber.de vorgestellt.

Die fünf Hamburger Unternehmen kommen aus Branchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Mit der Funk Gruppe GmbH, der MEYLE AG, APOprojekt GmbH, Heinkel Engineering Gmbh & Co. KG und der Med X Gesellschaft für medizinische Expertise mbH platzieren sich ein Dienstleister im Bereich des Versicherungsmanagements, ein Hersteller von Autoersatzteilen, ein Mieteraus-bauspezialist und eine Personalberatung und ein Medizintechniker auf der Liste empfehlenswerter Arbeitgeber.

Der ehemalige Wirtschaftsminister und Top Job Mentor Wolfgang Clement, der Wegbereiter der Rürup Rente Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, der ehemalige Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt sowie der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir würdigten an dem feierlichen Abend am Brandenburger Tor insbesondere die Weitsicht der Unternehmen, Arbeitgeberattraktivität strategisch zur Zukunftssicherung einzusetzen. Diesen Arbeitgebern gelingt es, durch eine inspirierende Führungsarbeit und eine hohe Arbeitszufriedenheit ein fruchtbares Innovations- und Leistungsklima zu schaffen. Gleichzeitig verzeichnen sie niedrige Erschöpfungswerte innerhalb der Belegschaft. Diese tragen insgesamt zur Zukunftsfähigkeit des gesamten deutschen Wirtschaftsstandorts bei, honorieren alle Redner die außergewöhnliche Leistung dieser mittelständischen Arbeitgeber.

Für die aktuelle Auszeichnung hatten sich 120 mittelständische Firmen beworben. Die Bewertung erfolgte unter anderem durch eine Mitarbeiterbefragung, die Instrumente der Personalarbeit flossen zu einem Drittel in die Bewertung ein. Insgesamt wurden 19.841 Mitarbeitende befragt.

Alle ausgezeichneten Unternehmen – zu finden unter www.top-arbeitgeber.de - dürfen nun zwei Jahre lang das Siegel tragen. Unter den 85 ausgezeichneten Arbeitgebern finden sich 25 nationale und 6 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 414 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 28%.

Die Unternehmensbewertung führte das Institut für Führung- und Personalmanagement der Universität St. Gallen unter Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Bruch durch. Aus dem Kreis der ausgezeichneten Arbeitgeber ermittelte eine mit erfahrenen Wirtschaftsexperten besetzte Jury in jeder der vier Größenklassen noch einen Gesamtsieger, den „Arbeitgeber des Jahres“.

In der Größenklasse bis 100 Mitarbeiter siegte die Metecon GmbH, ein Mann-heimer Medizintechnik Unternehmen, in der Größenklasse bis 250 Mitarbeiter ein Vertreter der Baubranche, die Kögel Bau GmbH & Co. KG, in der Größenklasse von 251 bis 500 entschied sich die Jury für den Vorjahressieger Tilch - Ganzheitliche Pflege und Beratung und in der Klasse über 500 Mitarbeiter siegte die unkonventionelle Bank TeamBank AG aus Nürnberg. 

Informationen zu allen Preisträgern sowie Bildmaterial von der Preisverleihung sind ab dem 25. Februar im Pressebereich von www.top-arbeitgeber.de/presse erhältlich.

Der Unternehmensvergleich „Top Job“

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte ETHICS IN BUSINESS und TOP JOB thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverant-wortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

Ansprechpartner zeag GmbH

Silke Masurat
Telefon 07531 58485-15
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